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Hallo zusammen, im September kam ich von einer einwöchigen Tour aus Frankreich zurück, gefahren bin ich insgesamt 3800 km voller Pässe inclusive An- und Abfahrt.
Am 11.09 sind wir gefahren auf der A65 bis nach Karlsruhe, dann in Frankreich bis Basel auf der 35, in der Schweiz weiter auf der Dosenbahn nach Martigny durch Bern auf der 12. Hier endlich runter von der Autobahn und über den Gr. St. Bernhard (2469 Meter) rüber nach Italien. Durch Aosta in Richtung kleinen St. Bernhard (2188 Meter) rüber nach Frankreich. Übernachtet haben wir dann nach 730 km in Ste-Foy-Tarentaise (Frankreich).
Am 12.09 dann über den Col de L'Iseran (2762 Meter) weiter zum Col du Télégraphe (1570 Meter) über den Col du Galibier (2642 Meter) durch Briacon zum Col d'Izoard (2360 Meter) und noch den Col de Vars (2109 Meter) am Lac de Serre-Poncon nach La-Motte-du-Caire (Unterkunft für 6 Nächte, sehr zu empfehlen).
Am 13.09 sind wir dann zum Col de Restefond (2678 Meter) und zum Col de la Bonette (2802 Meter, wahnsins Aussicht) über den Col de la Couillole (1678 Meter) zum Col de la Cayolle (2327 Meter) hier dann weiter zum Col d'Allos (2247 Meter) wieder Richtung La Motte.
Am 14.09 sind wir zum Col St-Jean (1333 Meter) weiter über den Col de Maure (1346 Meter) weiter zum Col de Labouret (1240 Meter) danach den Col des Leques (1148 Meter) und zum Grand Canyon du Verdon, hier habe ich zwei volle Kreise um den Canion gezogen, zu schön war die Strecke. Hier musste ich mich von der Truppe trennen da ich noch weiter fahren wollte. Bin dann über zwei weiter Pässe wieder zur Unterkunft zurück.
Am 15.09 musste ich Morgens erst mal einen Schlauch besorgen weil ich mir einen Nagel im Hinterreifen eingefahren habe, nachdem ich mir den Schlauch besorgt hatte und ihn auch einbauen lassen habe (mit meiner Hilfe) bin ich über den Col du Parpaillon (2632 Meter, 42 km nur alles Schotterpiste) gefahren, das war ein Spaß, teilweise sehr anspruchsvoll fand ich. Nach diesen tollen eindrücken wieder zurück zur Unterkunft. Mopped sieht aus wie Sau, da es im Tunnel an der Bergspitze kein Licht gab und ja auch keine Straße vorhanden war, sind sehr viele Pfützen und Schlammlöcher vorhanden gewesen. Dann wieder zurück nach La Motte zum Abendessen
16.09, dieses mal bin ich zum Col de Macuégne (1068 Meter) um um den Mont Ventoux zur Spitze C.d. Temêtes (1841 Meter, mit schöner Aussicht) gefahren. Von hier zurück über den Col de Perty (1302 Meter) zum Col de la Saulce (877 Meter) über den Col de Cabre (1180 Meter) und dem Col de Faye (934 Meter) hiernach zurück zum Abendessen...
17.09, Aufbruch in Richtung Heimat wieder durch Briancon über den Col de Montgenèvre (1850 Meter) nach Italien durch Susa nach Franreich zum Col du Mt. Cenis (2083 Meter) wieder über den Col de L'Iseran (2762 Meter) zum kleinen St. Bernhard (2188 Meter, voll im Nebel, Sichtweise gegen Null) durch Aosta (Cappuccino trinken, voll lecker) zum Gr. St. Bernhard (2469 Meter) wieder Sichtweise gegen Null und 4,5 Grad kalt. In der Schweiz wieder auf die Dosenbahn bei Martigny durch Bern nach Basel. Hinter Basel eine Unterkunft in Deutschland gesucht.
18.09 ging es dann endgültig auf der 5 in Richtung Heimat.
Ich denke der/die Ein/e wird schon auf dem ein oder Anderem Pass gewesen sein, Ich für meinen Teil kann sagen das ich jetzt noch besser Kurven fahren kann als vorher und ich einen neuen Vorderreifen und auch Hinterreifen brauche. Das war es aber wirklich wert.
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